Trainingslager Tag 6 – Der Abreisetag und Zusammenfassung vom Trainerteam

Trainingslager Tag 6 – Der Abreisetag und Zusammenfassung vom Trainerteam

Eigentlich wollten wir heute noch über die Vorkommnisse und Schandtaten die am letzten Abend vollbracht wurden berichten. Doch der Abend und die Nacht blieben komplett ruhig. Entweder war das Trainingslager wirklich so intensiv, dass keiner mehr die Kraft hatte, den anderen einen Streich zu spielen oder das Team ist mittlerweile so nahe zusammengerückt, dass keiner mehr dem anderen etwas zuleide tun will.Dass am letzten Abend nichts mehr „Varrucktes“ gemacht wurde, passte zum Verlauf des ganzen Lagers. Die Spieler waren über alle Masse diszipliniert. Die ganze Woche kam nicht ein einziger Spieler zu einem Termin zu spät, obwohl wir sehr viele Treffpunkte hatten. Ab dem 3. Tag war es sogar so, dass wir bei den Terminen gar nicht mehr durchzählen mussten, weil wir wussten, dass sowieso jeder Spieler da ist. Die Mannschaftskasse ist zwar traurig darüber, aber wir freuten uns umso mehr. Deshalb lösten wir auch schon am Mittwoch sämtliche Regeln, wie die Nachtruhe um 24:00 h oder dass Alkoholkonsum erst nach dem Abendessen erlaubt war, auf (Alkohol war nun schon zum Abendessen erlaubt). Trotz alldem kam es zu keinen Eskapaden.

Auch daran merkte man, dass die Mannschaft gereift ist. Jeder konzentrierte sich auf das Wesentliche, nämlich das Training. Dies war auch deutlich in der Qualität der Trainings zu sehen, mit welcher wir sehr zufrieden waren. Insgesamt war es eine perfekte Mischung zwischen Training, Spass und Erholung.

Uns war auf der einen Seite das Teambuilding, der Spass und die Gesundheit aller Spieler wichtig. Auf der anderen Seite, war es auch das Ziel intensiv an unseren fussballerischen Fähigkeiten und der Kondition weiter zu arbeiten. Alle diese Ziele wurden zur vollsten Zufriedenheit erreicht.

Nachdem WIR die ganze Woche einiges an Fett abbekommen haben, möchten wir an dieser Stelle die Möglichkeit nicht auslassen, gewisse Punkt die (zufällig) in Vergessenheit geraten waren, nachzutragen:

Unser Goalie bestach beim „Bösespiel“ wieder mit gewohnter Konstanz und sorgte regelmässig für „Lacher“ der ganzen Gruppe, weil bei ihm zum Beispiel auch die Zahl 39 durch 7 teilbar war.

Unser Spieler mit der Nummer 2 - im Trainingslager auch liebevolle L. Schwendener genannt – vergass ein relativ unwichtiges Untensil – nämlich seine Fussballschuhe zu Hause. So musste das ganze Team 10 Minuten im Bus auf Abreise warten.

Die Nummer 3 kam auf die Minute um 08:00 h, weil er sich noch gemütlich ein Frühstück in der Tankstelle besorgte. Wohl gemerkt nur für sich, nicht für alle! Vielleicht war das der Grund, dass er die ganze Woche beim Pokern oder „Hose runter“ spielen als Verlierer vom Tisch ging. Oder lag es vielleicht am Konsum des schmackhaften „Sex on the Beach“ im Hotel?

Die Nummer 4 trat mit starkem Handicap die Reise an. Er kämpfte schon von Beginn weg mit einer Grippe. Dank der Unterstützung unseres mitgereisten Dr. House hielt er aber wacker durch. Obwohl man es ihm am Morgen beim Aufstehen jeweils nicht zutrauen konnte. Da hätte er sich eher bei einer Geisterbahn bewerben können, als bei einer Fussballmannschaft.

Die Nummer 5 fiel vor allem bei den Trainings auf. Wir waren uns nicht immer sicher ob er Fussball nicht mit American Football verwechselte. Wir konnten gar nicht zählen wieviel „Field Goals“ er erzielte. Man munkelte, dass sich die Mannschaften auf den Nebenplätzen bereits bei der Hotelleitung darüber beschwerten.

Unsere Nummer 6 beschäftigte sich intensiv mit dem Bestseller „Shades of Grey.“ (Es schien fast so als ob er eine Hausaufgabe für das Trainingslager erhalten hatte). Leider schlief er aber immer wieder während dem Lesen ein. Wir hoffen, dass er trotzdem was „gelernt“ hat und für zu Hause vorbereitet ist. Daniela, wir erwarten hier beim nächsten Spiel ein Feedback.

Die Neuverpflichtung Nummer 8 wurde rasch klar, dass er neben den fussballerischen auch über gute musikalische Fähigkeiten verfügt. Er hätte gute Chancen gehabt bei der türkischen Ausgabe von „Belek sucht den Musicstar“ den Sieg einzufahren. (Videomaterial liegt der Redaktion vor)

Über die Nummer 9 wurde schon während der Woche ausführlich berichtet. Hier schreiben wir vielleicht einmal ein Buch...

Unsere Nummer 11 war stets gut gelaunt, sogar noch nach der Niederlage im Abschlussspiel. Vor allem der Sieg des BVB am Freitag zauberte ihm ein breites Grinsen ins Gesicht. Komischerweise war er der Einzige, der zu dem Zeitpunkt WLAN im Hotel hatte.

Unser extra mitgereister Teamarzt Dr. House, überraschte alle beim Poker spielen. Sein Motto beim Pokern: „Reden ist Silber, abräumen ist Gold.“

Die Nummer 13 fiel vor allem durch seine ungepflegte Gesichtsbehaarung oder was das auch immer sein sollte, auf. Auch er hätte beim Frühstück gut und gerne eine Bewerbung bei der Geisterbahn abgeben können.

Die Nummer 14 kämpfte ein bisschen mit Liebeskummer, da sein Busenfreund mit der Nummer 23 leider nicht dabei war. Umso enger klammerte er sich an seinen Landsmann mit der Nummer 8. Gemeinsam sorgten sie immer wieder für Unterhaltung.

Auch die Nummer 15 gehörte regelmässig zu diesem Trio „Infernale“. Ihm merkte man, das Fehlen von „FIFA 2015“. Die Entzugserscheinungen kompensierte er mit einem Zahnstocher, welchen er ständig in seinem Mund „tanzen“ lies. Bei ihm war auch der Schwund am grössten. Insgesamt kamen ihm 2 Zimmerkarten und das Rückflugticket abhanden. Das hinderte uns aber nicht daran, dass er planmässig mit nach Hause flog.

Die Nummer 19 glänzte durch Abwesenheit beim Abschlussabend. (Er war bereits um 21.30 h im Bett). Es wurde gemunkelt, dass er sich den Bestseller von der Nummer 6 ausgeliehen habe um sich bestens auf Heimkehr vorzubereiten. Wie der Redaktion zu Ohren kam, steht heute der gleichnamige Film auf dem Programm. Ob dann zu Hause noch ein Fortsetzung folgt, bleibt Spekulation.

Die 4 mitgereisten Jungen (Florin, Feres, Karim und Driton) haben sich sehr gut in die Mannschaft eingefügt. Ein erstes Zeichen setzten sie schon bei der Hinfahrt nach München, als sie sich im größten Recht in die letzte Reihe im Bus setzten. Am meisten genossen die vier aber, dass auch sie am letzten Abend beim Abendessen von den Alten bedient werden mussten.

So, nun haben wir abgerechnet und sind mit allen quit „wink“-Emoticon

Die Abwesenden Sturzi, Rohrer, Lopez, Singer und Baiao haben wir vermisst. Aber auch sie haben 4 anstrengende Einheiten hinter sich gebracht, so dass wir in der kommenden Woche wieder nahtlos im gemeinsamen Trainingsbetrieb weiterarbeiten können.

Wir möchten uns im Namen des gesamten Teams bei allen Sponsoren und dem Vorstand, die das Trainingslager ermöglicht haben, bedanken.

Weiters haben wir uns sehr gefreut, dass die Tagesberichte so zahlreich gelesen wurden. Täglich lasen über 1.000 Personen die Berichte im Facebook. Der Spitzenwert lag sogar bei 1.796 erreichten Personen. DANKE dafür! (ah)

Jetzt fahren wir gerade über die Deutsch/Österreichische Grenze und sind schon fast wieder zu Hause.

Bis zum nächsten Trainingslager!
Cecco, René und Andi