Trainingslager Tag 5 – Der letzte Trainingstag mit Abschlussspiel

Trainingslager Tag 5 – Der letzte Trainingstag mit Abschlussspiel

In alter Frische und mit dem einen oder anderen blauen Fleck (Nachwehen vom Paintball und/oder einer Blutgrätsche) trafen wir uns um 8 Uhr zum Morgenessen. Einmal mehr konnten wir ein sortenreiches, farbenfrohes, schmackhaftes, proteinreiches und nährhaftes (laut D. Caluori war das gerade eine Aufzählung von „Attraktiven“, nicht von Adjektiven) Frühstück einnehmen.

Pünktlich um 09.35 h starteten wir die zweitletzte Trainingseinheit mit dem mittlerweile berühmt-berüchtigten „Circle of Death“. 2 Akteure sind dabei besonders ins Auge gestochen. Taktikfuchs und Trainerphilosoph Trapattoni sowie die selbst ernannte Legende Sandro „Holzfuss“ Grob hüteten mehrere Minuten lange die Mitte vergeblich, ohne dabei einen Ball zu erwischen. Nach 20 aufeinanderfolgenden Zuspielen, zogen sich die restlichen Spieler im Kreis sogar die Hosen runter um die beiden zu verspotten. (siehe Foto).

Nach eine kurzen Passübung wurde die Verantwortung des weiteren Trainingsverlaufes an die Spieler übergeben. Die einzige Vorgabe lautete, dass die Offensivspieler und die Defensivspieler getrennt voneinander das restliche Training absolvieren sollten. Die Defensive beschäftigte sich mit Trockenübungen im taktischen Bereich. Die Offensivkräfte arbeiteten an ihrer Schussgenauigkeit und Kaltblütigkeit. Nach ca. 80 Minuten wurde das Training aufgrund ausserordentlich guter Trainingsleistung vorzeitig beendet. Die Spieler bedankten sich auf eigene Weise. Cecco wurde Opfer einer raffinierten und hinterlistigen Attacke mit eiskaltem Wasser. Seine Begeisterung hielt sich zwar in Grenzen aber er nahm die Attacke wie ein Mann, obwohl es ihn sichtlich frohr (siehe Foto).

Nach dem Mittagessen entspannten einige auf ihren Zimmern, andere wiederum tankten Sonne am Strand und zeigten ihre attraktiven Bodies und bereiteten sich somit optimal auf das finale Trainingsspiel Jung gegen Alt vor.

Um Punkt 15.20 war es dann soweit. Das Spiel stand unter der Leitung des souveränen Schiedsrichters René Tinner.

Aufstellung Team Alt und Müde: Hofer, Rissi, Felix, Vinci, Toto, Cecco, Blerim, Mario, Gröbli

Aufstellung Team Jung und geschmeidig: Dario, Lele, Pascal, Karim, Domi, Florin, Cyrill, Feres, Helmar, Nashid

Ein vom Wind geprägtes Spiel mit leichten Spielvorteilen auf Seiten der Jungspunde wurde durch einen - clever ausgeführten - Einwurf von Toto auf Sturmtank Gröbli auf den Kopf gestellt. Gröbli tankte sich durch und netzte ein. 1:0 lautete auch der Pausenstand. Zu Beginn der 2. Halbzeit scheiterten Clemente und auch Grob aus aussichtsreicher Position am gut reagierenden Calouri. Die „alten Hasen“ beschränkten sich danach auf die Ergebnisverwaltung und setzten den einen oder anderen gefährlichen Konter. Rund 10 Minuten vor Ende eroberte Pascal Schlegel den Ball im Mittelfeld, spielte ihn auf Bruder Cyrill und dieser verwertete mustergültig.

Die restlichen Minuten plätscherten vor sich hin. Somit musste der Sieger im Elfmeterschiessen ermittelt werden. Die Favoritenrolle lag dabei klar bei den „Alten“. Die Jungen starteten und scheiterten sogleich beim ersten Versuch. Pascal Schlegel schleppte sich mit letzten Kräften zum Ball und scheiterte an Elfer-Killer Hofer. Vinci Andrade nutzte diese Chance und schickte Goalie Caluori in die falsche Ecke. Bachmann traf souverän für die Jungen und glich somit wieder aus. Hanselmann erhöhte für die alten nach gefühlten 10 Versuchen (der Wind wehte ihm immer wieder den Ball weg). Die nächsten Schützen (C. Schlegel und Lele) waren allesamt erfolgreich.

Nun lief Spielertrainer Clemente an und verschoss kläglich. Man munkelte, dass ihm die Tischtennisniederlage etwas am Selbstvertrauen gegen Toto „the big one“ nagte. Helmar behielt die Nerven und brachte die jungen Wilden erstmals in Front. Ein weiter Showdown folgte. Sandro – die selbsternannte Legende – Grob stand zum Schluss auf der Liste. Gröbli sah sich bereits in der Heldenrolle und strotzte vor Selbstvertrauen. In seinem Kopf spielten sich schon die Jubelposen ab. Doch es kam wie es kommen musste. Dario Caluori hielt seinen Elfer. (Anmerkung der Redaktion: Dies war der dritte erfolglose Versuch vom Elferpunkt in Folge). Die Jungen lagen sich mit Tränen in den Augen in den Armen. Sie konnten ihr Glück kaum fassen. Bereits vor dem Spiel wurde vereinbart, dass die Verlierer den Gewinnern am Abend das komplette Nachtessen servieren müssen.

Nach dem Training wurde noch bis zum Abendessen gepokert. Nach dem Abendessen wurde ordentlich gefeiert. Genaue Details lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor.

An dieser Stelle möchten wir uns neben dem Trainer Trio Clemente, Hofer und Tinner auch bei Silvia Zogg bedanken. Silvia leistete hervorragende Arbeit und brachte unsere müden Muskeln tagtäglich wieder in Form. (ah)

Liebe Grüße aus Belek und bis bald.
Helmar, Cyrill und Mario