Bittere Derbyniederlage in Vaduz

FC Vaduz 2 – FC Buchs 2:1 (0 : 0)

Samstag, den 22. August 2015; Sportplatz Rheinpark Vaduz, Platz 3
Zuschauer: ca 300

Bemerkungen: FC Buchs ohne Toto (verletzt), S.Tinner, Bachmann (Beruf)
Gelb für Clemente und Nuhija, 2 x Gelb für Vaduz

Tore: 67. 1:0 FC Vaduz; 86. 1:1 Michel Gadient; 93. 2:1 FC Vaduz

FC Buchs: Caluori, Nuhija, Ventura (ab 80. Grob), P. Schlegel, Andrade, C. Schlegel, Gadient, Sangrigoli (ab 69. Telic), Hanselmann (ab 65. Sturzenegger), Clemente, Rohrer
Nicht eingesetzt; D. Tinner (ET), Singer, Senn,

Bittere Derbyniederlage in Vaduz

Der FC Buchs verliert auch sein 2. Meisterschaftsspiel auswärts gegen den FC Vaduz mit 1:2 Toren. Dies auf äusserst bittere Art und Weise. Während einer Stunde hatte man den Gegner dominiert und sich beste Chancen erarbeitet. Ein äusserst effizienter FC Vaduz erzielte aus 3 Abschlussversuchen 2 Tore. Den Siegtreffer in der Nachspielzeit.
In Buchs hat man sich gefreut auf dieses Derby. Stadionatmosphäre zu geniessen, darauf freut sich jeder Amateurfussballer. Doch schon hier die erste Enttäuschung. Das Spiel wurde vor einer stattlichen Zuschauerzahl und bestem Wetter unverständlicherweise auf Platz 3 angepfiffen.
Beide Teams begannen die erste halbe Stunde sehr vorsichtig. Die Abwehrreihen dominierten das Geschehen. Dann übernahmen die Werdenberger langsam aber sicher das Zepter und wurden immer spielbestimmender. Die Chancen vor dem FCV Gehäuse häuften sich. Die Beste vergab Gadient, der plötzlich das leere Tor vor sich hatte.
Nach dem Tee erhöhten die Werdenberger das Tempo und konnten sich weitere hervorragende Chancen erarbeiten, blieben im Abschluss jedoch glücklos. Völlig entgegen dem Spielverlauf erzielten die Vaduzer, die mit drei Profis angetreten waren, mit der ersten Chance den Führungstreffer. Buchs drückte danach massiv auf den Ausgleich. Es spielten sich zum Teil kuriose Szenen im Vaduzer Sechzehner ab. Die verrückteste Aktion in der 78. Minute; nach etwa 5 Abprallern fand Pascal Schlegel die Lücke zum Ausgleich, dachte man. Es passte zu diesem Spiel, dass der Linienrichter, auch zum Erstaunen der Liechtensteiner, irgendwo ein passives Abseits gesehen haben will. 3 Minuten vor Schluss war es dann aber soweit, Michel Gadient konnte eine Flanke zum hochverdienten Ausgleich einköpfeln. Doch Fussball kann brutal und ungerecht sein; in der Nachspielzeit erhielt Vaduz einen Freistoss zugesprochen und konnte diesen zum umjubelten Siegtreffer verwerten.